Butterblumenland

Unser Familienleben ist ein aufregendes Abenteuer! So sagt die Bloggerin Butterblumenland alias Andersbunt und schaut auf ihr Leben mit ihrem beiden Kindern und ihrem Mann.
Ihr Erstgeborener ist frühkindlicher Autist.
Es ist der Alltag der Familie, das tägliche Leben, das den Ausschlag zu diesem Blog gab.
„Ihr seid nicht Schuld am Autismus Eurer Kinder“, Andersbunt räumt auf mit den vielen Vorurteilen denen sie begegnet. Vorurteile, die anderen Mütter in ähnlichen Lebenssituationen nicht unbekannt sein können: Kühlschrankmutter, Impfopfer, Medikamente in der Schwangerschaft. Sie macht Mut und ihre Zeilen sind die Aufforderung den Kopf oben zu halten. Wie geht sie mit der Behinderung des Sohnes um? Wie geht sie mit dem Mitleid der Mitmenschen um?
Andersbunt erzählt und legt da, wie sie die Bürokratie meistert und an welchen Stellen sie verzweifelt. Wirklich mutmachend ist der Eintrag Alltagshelden, in dem sie erzählt, das es Menschen gibt, die sich Zeit nehmen und einfühlend das Richtige tun. Wie die Menschen in dem Friseursalon.
Wichtig ist der Autorin das Thema ABA „Applied Behavior Analysis“ und trägt eine umfangreiche Linksammlung zusammen. Wer sich mit dem Thema beschäftigen möchte, der kann die Webseite als Startpunkt zur Recherche nehmen und wird zu vielen Details hier fündig.
[haptische Einschätzung]
Die Webseite ist auf WordPress gehosted. Die Farben sind Schwarz auf Weiß, was schnell  die Augen ermüden kann. Die bekannten Menüboxen sind Grau auf Beige, was schwierig zu lesen ist. Hier sollte Anderbunt nachbessern.
Angenehm ist ein nicht wechselndes Bannerbild, das passend zum Blognamen eine Butterblumenwiese zeigt.
Die Menüstruktur ist einleuchtend und positiv einfach. Angenehm zu lesen ist die mobile Version, die auf Hintergrundfarben verzichtet.

Hobbithexe

„Stur, bockig und faul, das war ich vor allem als Kind und auch als Jugendliche.“

Hobbithexe beginnt mit diesem Satz ihren letzten Blogeintrag. Dieser Eintrag läßt sie den sie den Unterschied zwischen ihrer Wirkung auf die Mitmenschen und ihrem Inneren darstellen.

Sie berichet von ihrem Überfordertsein im täglichen Leben als Jugendliche in einem Dorf, selbst das Treffen eines Bekannten auf der Straße kann eine Hürde sein. Ihre gewählte Strategie: Abschauen und imitieren. Letztlich stellt sie fest, dies hat nicht zum Erfolg geführt.

Sie macht ihren Weg. Abgelegt hat sie das alte Gefühl des Versagens und Hobbithexe gilt für manche als nicht wegzudenkende Größe im digitalen Alltag. Unterstrichen wird dies nicht nur durch die liebevollen Zusendungen von Blumen in ihrer Lieblingsfarbe in ihrer Timeline.

Hobbithexe schreibt Texte über Autismus, sagt aber deutlich, sie schreibt aus ihrem Empfinden und nicht alles trifft auf alle Autisten zu. Sie sagt klar, wir sind alle Individuen.